Teilnehmer über VIA-Job

Teilnehmer über VIA-Job



VIA Job fragte:

1. Was hat dazu bewegt, in VIA-Job einzutreten?
2. Welche Unterstützung finden Sie während dem Projekt VIA-Job am hilfreichsten?
3. Was ist aus Ihrer Sicht das Besondere an VIA-Job?

VIA Job fragte: Was hat dazu bewegt, in VIA-Job einzutreten?

Teilnehmende antworten:

"etwas zu lernen. Einen geregelten Tagesablauf zu haben, andere Leute zu sehen" 

"Hilfe bei der Jobsuche. Psychologische Hilfe"

"Ich wollte das Netzwerk der FAW nutzen, um mein Eigenen zu ergänzen (verdeckter Arbeitsmarkt). Ein neutrales Feedback erhalten zu meinen Unterlagen und meinen vorbereitenden Tätigkeiten zu Vorstellungsgesprächen. Tipps erhalten für eine bessere Führung von Vorstellungsgesprächen (Fachlich war und bin ich gut, es gelang mir nicht immer mein gegenüber zu „packen“, von mir zu überzeugen.)"

"die gute Vorstellung durch die FAW und Arbeitsamt"

"das Arbeitsamt"

"Hilfe bei Jobsuche"

"Die Möglichkeit in einem Pilot-Projekt mitzuarbeiten und einen Beitrag zu leisten."

"das Jobcenter Weimar und Mitarbeiterin von VIA Job"

"Die Hoffnung auf neue Perspektiven"

"Ich wollte wieder arbeiten endlich."

"Vorschlag der Agentur"

"Jobchance erhöhen, bessere Aufstellung, Bewerbungsunterlagen und Bewerbergespräche"

"das Arbeitsamt"

"die Argumente"

"Die Aussicht der aktiven Integrationsunterstützung von schwerbehinderten Menschen."

"Die Aussicht auf eine neue und feste Arbeit"

"mit Behinderung, eine für mich passende Arbeit zu finden"

"Beratung durch Vermittler und Mitarbeiter der VIA-Job."

"Horizont erweitern"

"Da dieses Projekt speziell für Schwerbehinderte Menschen ist."


 

VIA Job fragte: Welche Unterstützung finden Sie während dem Projekt VIA-Job am hilfreichsten?

"psychologische Unterstützung"

"individuelle Betreuung. In guten Gesprächen konnten Probleme herausgearbeitet und Lösungen entwickelt werden "

"„kurze Wege“, viele Ansprechpartner"

"man wurde bei der Jobsuche unterstützt"

"Kommunikationstraining"

"Anregung/ Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen. Psychologische Unterstützung"

"Die Unterstützung der Mitarbeiter bei Jobsuche"

"Jobcoach betreute mich bei Bewerbungsgesprächen. Empathiefähigkeit durch Jobcoach und Psychologin PMR"

"Mitarbeiter der FAW haben mich gut begleitet. Organisation Praktikum mit ‚Einstellungsoption und Weiterbildung."

"im kompletten Bewerbungsprozess"

"beim Bewerbungsschreiben/ Firmenkontakt"

 "fand alles hilfreich"

"die persönlichen Gespräche betroffener behinderter Teilnehmer. Aufklärung und Infos über Rechte und Fördermöglichkeiten behinderter Menschen"

jegliche Unterstützung durch die Mitarbeiter und Teilnehmer"

"Unterstützung bei Stellenrecherchen, Jobangeboten, gute Tipps"

"Das Kennenlernen von anderen Standpunkten zum Thema Arbeit bzw. Arbeitsaufnahme"

"Speziell unter Berücksichtigung der gesundheitlcihen, persönlichen Einschränkungen, Vermittlung bzw. Vorschläge Praktika und Job sowie psychologische Gespräche"

"Die Hilfe anderer Teilnehmer und die Unterstützung der Mitarbeiter bei meinen Bewerbungsunterlagen."  

Wenn ein Vorstellungsgespräch z.B. bevorsteht, hat man die Möglichkeit, mit Personal vom Fach alles zu üben und Sicherheiten aufzubauen

"Die Einweisung, Aufklärung und Hilfestellung bei vielen Fragen der einzelnen Kollegen."

"die Hilfe bei Bewerbungen"

"Beim Bewerbungsschreiben"

"Vermittlung in Arbeit"

"sehr hilfreich die Unterstützung für die Bewerbungsunterlagen"

     


VIA Job fragte:  Was ist aus Ihrer Sicht das Besondere an VIA-Job?

"Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen könnten die Chance haben eine Arbeit zu finden"

"Es ist nicht nur eine Art Jobvermittlung, sondern es findet weitestgehend eine persönliche Betreuung statt. Hierbei werden individuelle Besonderheiten herausgearbeitet."

"Das Projekt lebt von den Innovationen der Teilnehmer"

"Das man sich ausschließlich um die Belange von Menschen mit Behinderung kümmert."

"Besonders ist die Hilfe zur Jobsuche und das abwechslungsreiche Arbeiten mit Teilnehmern"

"Die Vielfältigkeit der Teilnehmer"

"alle TN haben eine Schwerbehinderung oder gesundheitliche Beeinträchtigung und sind offen damit umgegangen. Wir haben zusammengehalten."

"Austausch mit anderen Teilnehmern. Hilfe in jeder Hinsicht."

"Gemeinsamkeit alle Teilnehmer waren behindert. Gedankenaustausch, Erfahrungen im Berufsleben mit Behinderung."

"Eingehen auf Probleme von Behinderten"

"das es was ist, wo Menschen mit Handicap aufgenommen und vorbereitet werden"

"es ist kein Tag wie  der andere, immer was Neues"

"Hilfe für ausschließlich behinderte Menschen"

"gute Organisation im Team"

"Kameradschaftlichkeit unter den Teilnehmern"

"Besonders ist, dass sich ein Personenkreis gefunden hat und alle gemeinsam ganz individuell ein gleiches Ziel verfolgen. Ich finde den Zusammenhalt und die Förderung besonders schön."

 "Das man viele Leute kennenlernt, die auch eine Behinderung hat und/ Oder dasselbe

Krankheitsbild wie man selber."

"abwechslungsreiche Maßnahme, familiäre Atmosphäre, es wird sich Zeit genommen für einzelnen Teilnehmer"

"Das jeder einzeln betreut werden kann und die nötige Hilfe bekommt. Das nur Menschen mit Behinderung da sind und man sich nicht ausgegrenzt fühlt.""Man erhält viel Hilfe von dem Team der FAW."

"die ausgezeichnete Betreuung durch die Mitarbeiter"

"das einem geholfen wird, einen Job zu finden"

"schwache Hierachien, kurze Dienstwege, persönliche Hilfe, Teilnehmer-Austausch"


Stand August 2018

Diskussion um Arbeitsplatz von morgen

Es gibt u.a. 2 große Themen, die VIA-Job mitdiskutieren will: Zum einen das Bewusstsein zu schaffen, dass jeder Mensch jederzeit behindert werden kann und somit Inklusion jeden von uns etwas angeht und zum anderen, dass sich das Bild von Arbeit gerade verändert. Arbeiten 4.0 in aller Munde ist.

In Deutschland kommen weniger als 5% aller Kinder mit einer Behinderung zur Welt. Ca. 95% aller Behinderungen entstehen im Verlauf des späteren Lebens, z.B. durch Erkrankungen oder Unfälle. Eine körperliche, geistige oder seelische Behinderung kann jeden Menschen jederzeit treffen. Behinderungen sind vielfältig und häufig nicht sichtbar. Der Grad der Behinderung wird unabhängig vom Beruf ermittelt und sagt nichts über die Leistungsfähigkeit des Betroffenen bei der Arbeit aus. Wenn die Erkrankung einen Einfluss auf die Ausübung der Tätigkeit hat, kann der Arbeitsplatz durch verschiedene Maßnahmen angepasst werden.
Inklusion in Arbeit und somit in die Gesellschaft muss jeden etwas angehen, da es jeden jederzeit betreffen kann. Gerade im Hinblick auf die aktuellen Themen der Demografischen Wandel, Fachkräftemangel, Industrie 4.0,Arbeitsmodelle usw. muss offen über Inklusion in Arbeit diskutiert werden. Es muss diskutiert werden, unter welchen Voraussetzungen, behinderte Menschen arbeiten können.
Jeder der arbeiten will und kann, wird mehr den je gebraucht. Es darf keine Frage des Geldes sein, ob ein schwerbehinderter Mensch arbeiten kann oder nicht.

„Worum geht es genau bei Arbeiten 4.0?

Brauchen wir angesichts der aktuellen technologischen Trends, gesellschaftlichen Entwicklungen und Veränderungen am Arbeitsmarkt ein neues Leitbild von Arbeit? Wie kann es aussehen? Arbeiten 4.0 beschreibt nicht die heutige Normalität in den Betrieben. Vielmehr zeigt Arbeiten 4.0 neue Perspektiven und Gestaltungschancen in der Zukunft auf. Der Titel "Arbeiten 4.0" knüpft damit an die aktuelle Diskussion über die vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) an, rückt aber die Arbeitsformen und Arbeitsverhältnisse ins Zentrum - nicht nur im industriellen Sektor, sondern in der gesamten Arbeitswelt.‘

AUS: http://www.bmas.de/DE/Schwerpu... , 27.10.2016

Andrea Nahles: „Wir erleben die vierte industrielle Revolution. Unsere Wirtschaft wird digital. Das bringt große Herausforderungen und Chancen: in der Produktion, bei den Technologien, wo die Robotik Einzug hält. Aber nicht weniger auch in der Arbeitswelt. "Arbeiten 4.0" heißt Beschäftigung wandelt sich, Berufe fallen weg und neue entstehen. Und nicht zuletzt stehen wir bei der Organisation unserer sozialen Sicherung vor neuen Aufgaben. Ich will, dass wir Vorreiter sind und diesen Wandel der Arbeitswelt gestalten. Wie wollen wir morgen arbeiten? Wie verbinden wir neue Selbständigkeit und bunte Erwerbsbiographien mit solidarischer Absicherung? Gemeinsam mit den Sozialpartnern gehen wir die Dinge an. Die Arbeit geht uns nicht aus, wir haben die Chance auf mehr bessere Arbeit. Wir können die positiven Kräfte der Veränderung nutzen und mehren. Mein Anspruch ist, dass wir das erfolgreich schaffen.“
Der Dialog soll seinen Abschluss Ende 2016 finden mit einem Weißbuch Arbeiten 4.0, das konkrete Handlungsoptionen aufzeigen wird.

Dabei stehen inhaltlich drei zentrale Fragen im Vordergrund:
1.Inwiefern wird die Technik die Arbeit und den Bedarf an Berufen verändern?
2.Wird in der künftigen Arbeitswelt die Arbeit den Takt für die Zeitgestaltung vorgeben und wie können wir Arbeitszeit besser vereinbar machen mit privater Zeit und Zeiten der Weiterbildung?
3.Wie gestalten wir die Soziale Marktwirtschaft von morgen, wenn bunte Erwerbsbiografien und neue Beschäftigungsformen die Absicherung über klassische Sicherungssysteme schwieriger machen?

AUS: http://www.bmas.de/DE/Presse/P... . 27.10.2016

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